… wir die Vernissage 24 Türen!

Es versammelten sich Interessierte aus unseren Gemeinden des pastoralen Raumes Frankfurt – Höchst, um darüber nachzudenken, wo wir Türen geöffnet haben und warum, und wer wollte konnte diesen Gedanken aufschreiben.

Die Referentin Frau Angela Ruhr, Initiatorin vom Bistum Limburg kam vorbei und freute sich über unsere sehr gut gestaltet Tür.

Anette Wagner-Netthorn aus St. Johannes Apostel hatte diese Tür gestaltet und sie soll uns in unsere neue Pfarrei St. Margareta begleiten.

Margurit Assmann, Pfarrgemeinderat

Bilder: St. Johannes Apostel (am Endes des Berichtes)

Vorgetragenes und Gedanken am Tag der Vernissage

Kunstprojekt 24 Türen

Türen eröffnen neue Zugänge

Wir laden Sie ein, im Herbst mit uns durch inspirierende Türen zu gehen. Pünktlich zum 25. Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober 2017 setzen kreativ gestaltete Türen ein starkes Zeichen in Frankfurt und Umgebung. Die Kunstaktion „24 Türen“ ist eine gemeinsame Initiative des Bistums Limburg, Referat Seelsorge für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, und der frankfurter werkgemeinschaft e.V. (fwg).

Türen können ganz vielfältige Funktionen und Bedeutungen haben. Haben Sie schon einmal die Türen gezählt, durch die Sie jeden Tag gehen? Türen sind überwindbare Barrieren. Wir bekommen durch sie neue Zugänge. Manche Türen sind zugeschlossen. Türen haben als Motiv eine große Symbolkraft und ermöglichen ganz unterschiedliche Gedanken auszudrücken. Wir sind gespannt auf Ihre kreativen Zugänge.

Die Tür der Kirche im Grünen wurde von der Künstlerin Annette Wagner-Netthorn gestaltet.
Sie zeigt auf der einen Seite den Weg zur Kirche und auf der anderen Seite …. Herzliche Einladung einmal durch die Tür zu gehen, und zu Überlegen wo wir selbst Türen öffnen könnten.

Haben Sie schon einmal bemerkt, wie oft am Tag Sie eine Türe in die Hand nehmen? Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie es Ihnen dabei zumute ist? Wenn Sie Ihre Haus- oder Wohnungstüre nach einem Berufsalltag in die Hand nehmen: Erleichterung, Zufriedenheit? Sorge um Familienmitglieder?

Oder wenn Sie die Türe eines Kaufhauses betreten: Sorge, ob das Geld reicht? Vorfreude auf etwas, dass Sie sich gönnen?
Und wenn Sie eine Kirchentüre öffnen: Sehnsucht nach Stille? Welche Gefühle oder Bedürfnisse verbinden Sie mit welcher Türe?

Die Türe ist ein wichtiges Symbol im Alltag. Ist es nicht faszinierend, dass Gott in Jesus Mensch wird und sich ganz auf unseren Alltag einlässt. Jesus Christus sagt von sich selber: „Ich bin die Tür; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden.“(Joh 10,9).

Wenn wir durch eine neue Tür gehen, sind wir gespannt, was uns auf der anderen Seite, in dem anderen Raum erwartet. Dies ist jedesmal ein kleines ‚Abenteuer‘. Ist es nicht auch so, wenn wir uns mit Jesus beschäftigen, mit dem was Jesus zu uns sagt? Ist das nicht dann ein Abenteuer Glaube???

Angesichts der sich rasch verändernden kirchlichen Strukturen wurden die „Pastoralen Räume“ gegründet. Ein Raum wird in der Regel durch eine Tür betreten. Ist es nicht tröstlich, dass wir mit dem Symbol „Tür“ Jesus Christus selber einladen, mit ihm und durch ihn pastorale Räume zu gestalten? Und aus diesem Pastoralen Raum Frankfurt – Höchst wird jetzt die Pfarrei Sankt Margareta. Und wieder wird eine neue Tür aufgestoßen.

Herzliche Einladung jetzt einmal durch die Tür zu gehen, und zu Überlegen wo wir selbst Türen öffnen könnten. Und vielleicht wollen Sie es anschließend aufschreiben:

Ich öffne diese Tür und gehe hindurch, und dabei denke ich an …

Weitere Info unter unter dem Link:

http://www.24türen.info/portal/project/abenteuer-glaube-kirche-im-gruenen